Weil an der Schlacht bei Austerlitz drei Kaiser – der französische Kaiser Napoleon I., der russische Zar Alexander I. und der österreichische Kaiser Franz – an der Front ihrer Armeen teilgenommen haben, wird sie zeitweise auch als die „Drei-Kaiser-Schlacht“ bezeichnet.
Diese Kaiser haben sich allerdings bei Austerlitz persönlich nicht getroffen. Es kam zwar zu einem Treffen, bei dem nach der Schlacht ein Waffenstillstand abgeschlossen wurde, jedoch der russische Zar, auf dessen Gebiet nicht gekämpft wurde, war nicht verhandlungsbereit und befand sich zu dieser Zeit bereits auf dem Weg nach Ungarn. Bei der Verbrannten Mühle (Spálený mlýn) zwischen Žarošice und Násedlovice, etwa zwanzig Kilometer südlich von Austerlitz, haben sich also am 4. Dezember 1805 nur zwei Kaiser getroffen: Napoleon und Franz. Der Zar Alexander hat sich mit Napoleon zum erstenmal erst im Jahr 1807 in Tilsit getroffen. Am 6. Dezember 1805 wurde am Schloss von Austerlitz ein Waffenstillstand abgeschlossen, und der Krieg selbst wurde drei Wochen später durch ein Pressburger Friedensabkommen beendet. Durch dieses Abkommen wurde Österreich zu einer Weltmacht vom zweiten Rang besiegelt – es hat einen beträchtlichen Teil seines Gebietes verloren und musste dem Sieger hohe Kriegsreparationen bezahlen. Bei Austerlitz wurde aber auch über den Untergang des Heiligen Römischen Reichs der Deutschen Nation entschieden. Im Juli 1806 bildete Napoleon von sechzehn deutschen Staaten einen vasallischen Rheinischen Deutschen Bund und erklärte sich für seinen Protektor. Durch diesen Akt verschwand das Heilige Römische Reich definitiv von der Szene, und Kaiser Franz II. wurde zur Resignation auf seinen Kaisertitel gezwungen. Im Vorgefühl des Unterganges seines Reiches hat er den Verlust des höchsten Weltmajestates dadurch kompensiert, dass er die Habsburgische Monarchie für das Kaisertum Österreich und sich selbst für den ersten österreichischen Kaiser erklärte. Seit dieser Zeit unterzeichnete er sich als Franz I.
Diese Kaiser haben sich allerdings bei Austerlitz persönlich nicht getroffen. Es kam zwar zu einem Treffen, bei dem nach der Schlacht ein Waffenstillstand abgeschlossen wurde, jedoch der russische Zar, auf dessen Gebiet nicht gekämpft wurde, war nicht verhandlungsbereit und befand sich zu dieser Zeit bereits auf dem Weg nach Ungarn. Bei der Verbrannten Mühle (Spálený mlýn) zwischen Žarošice und Násedlovice, etwa zwanzig Kilometer südlich von Austerlitz, haben sich also am 4. Dezember 1805 nur zwei Kaiser getroffen: Napoleon und Franz. Der Zar Alexander hat sich mit Napoleon zum erstenmal erst im Jahr 1807 in Tilsit getroffen. Am 6. Dezember 1805 wurde am Schloss von Austerlitz ein Waffenstillstand abgeschlossen, und der Krieg selbst wurde drei Wochen später durch ein Pressburger Friedensabkommen beendet. Durch dieses Abkommen wurde Österreich zu einer Weltmacht vom zweiten Rang besiegelt – es hat einen beträchtlichen Teil seines Gebietes verloren und musste dem Sieger hohe Kriegsreparationen bezahlen. Bei Austerlitz wurde aber auch über den Untergang des Heiligen Römischen Reichs der Deutschen Nation entschieden. Im Juli 1806 bildete Napoleon von sechzehn deutschen Staaten einen vasallischen Rheinischen Deutschen Bund und erklärte sich für seinen Protektor. Durch diesen Akt verschwand das Heilige Römische Reich definitiv von der Szene, und Kaiser Franz II. wurde zur Resignation auf seinen Kaisertitel gezwungen. Im Vorgefühl des Unterganges seines Reiches hat er den Verlust des höchsten Weltmajestates dadurch kompensiert, dass er die Habsburgische Monarchie für das Kaisertum Österreich und sich selbst für den ersten österreichischen Kaiser erklärte. Seit dieser Zeit unterzeichnete er sich als Franz I.



