Austerlitz 2005

O.P.S. C.E.N.S. JMK

Santon

Die Anhöhe Santon westlich von Tvarožná war ein Stützpunkt der französischen Artillerie. Der exotisch klingende Name Santon stammt von französischen Soldaten, denen die Anhöhe an eine gleiches Namens aus ihrem Ägypten-Feldzug erinnert hat. Der ursprüngliche Ortsname Padělek fiel in Vergessenheit, ebenso wie der nach 1805 weniger gebräuchliche Name Napoleons-Hügel. Vor der Schlacht wurde der Hügel von den französischen Pioniereinheiten zurechtgemacht und mit drei Streifen Schanzen für die Infanterie umschlossen. Den Terrainveränderungen fiel auch die ursprüngliche Kapelle zum Opfer. Die heutige Maria-Schnee-Kapelle mit Gedenktafeln der französischen Generäle Claparède und Valhubert sowie des russischen Generals Bagration stammen aus dem Jahre 1832. Unter der neuzeitlichen Kopie einer französischen achtpfündiger Feldkanone, die 1988 installiert und auf den Namen Jeanette getauft wurde, sind noch die Reste der Verschanzungen des linken Flügels der französischen Artillerie sichtbar. Unweit von hier wurde bei den schweren Kämpfen auch der französische General Valhubert verwundet. Er starb einige Tage später in Brünn und wurde auf dem alten, heute nicht mehr existierenden Stadtfriedhof begraben.
Team Austerlitz (09.10.2004 16:44)

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