{"id":164,"date":"2004-10-09T00:00:00","date_gmt":"2004-10-09T00:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.austerlitz.org\/cz\/2004\/projekt-austerlitz-2005\/"},"modified":"2024-11-27T15:33:55","modified_gmt":"2024-11-27T13:33:55","slug":"projekt-austerlitz-2005","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.austerlitz.org\/cz\/projekt-austerlitz-2005\/","title":{"rendered":"Projekt Austerlitz 2005"},"content":{"rendered":"<p><BR><BR><font size=\"2\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.austerlitz.org\/images\/logo\/zahlavi2005.jpg\" \/><\/p>\n<p><\/font><\/p>\n<ul>\n<li><font size=\"2\"><span style=\"font-weight: bold;\">Inhalt:<\/span><\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\"><span style=\"font-weight: bold;\">Einleitung<\/span><\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\"><span style=\"font-weight: bold;\">Geschichte<\/span><\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\"><span style=\"font-weight: bold;\">Napoleonische Tradition<\/span><\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\"><span style=\"font-weight: bold;\">Projektziele<\/span><\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\"><span style=\"font-weight: bold;\">Mittel:<\/span><\/font><\/li>\n<\/ul>\n<div style=\"margin-left: 80px;\"><font size=\"2\"><span style=\"font-weight: bold;\">1. Milit\u00e4risch-historischer Bereich<\/span><br \/><\/font><\/p>\n<div style=\"margin-left: 40px;\"><font size=\"2\"><span style=\"font-weight: bold;\">Gedenkakte und Rekonstruktion der Drei-Kaiser-Schlacht<\/span><br \/><\/font><\/div>\n<p><font size=\"2\"><span style=\"font-weight: bold;\">2. Wissenschaftlich-historischer Bereich<\/span><br \/><\/font><\/p>\n<div style=\"margin-left: 40px;\"><font size=\"2\"><span style=\"font-weight: bold;\">Veranstaltung der Seminare und Symposien<\/span><br \/><span style=\"font-weight: bold;\">Betrieb des Informationsservers austerlitz.org<\/span><br \/><\/font><\/div>\n<p><font size=\"2\"><span style=\"font-weight: bold;\">3. Kulturell-gesellschaftlicher Bereich<\/span><br \/><span style=\"font-weight: bold;\">4. Geistlicher Bereich<\/span><br \/><span style=\"font-weight: bold;\">5. Regionale Zusammenarbeit<\/span><\/font><\/div>\n<ul>\n<li><font size=\"2\"><span style=\"font-weight: bold;\">Mitwirkende Subjekte<\/span><\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\"><span style=\"font-weight: bold;\">Termine der Rekonstruktion der Drei-Kaiser-Schlacht<\/span><\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\"><span style=\"font-weight: bold;\">Veranstaltung Austerlitz 2005<\/span><\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\"><span style=\"font-weight: bold;\">Budget des Projekts Austerlitz 2005<\/span><\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\"><span style=\"font-weight: bold;\">Struktur<\/span><\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\"><span style=\"font-weight: bold;\">Schlussfolgerung<\/span><\/font><\/li>\n<\/ul>\n<p><font size=\"2\"><\/p>\n<p><font size=\"4\"><span style=\"font-weight: bold;\">Einleitung<\/span><\/font><br \/><\/font><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><font size=\"2\">Das Ziel dieser Unterlage ist eine elementare Kenntnissnahme mit der T\u00e4tigkeit und dem Gehalt des Projekts Austerlitz 2005. Im Hinblick auf ihren Zweck kann sie nicht alle einzelnen Themen ausf\u00fchrlich behandeln. Es geht um eine Unterlage, die unter Ber\u00fccksichtigung der konkreten Realit\u00e4t und des Zeitumfangs st\u00e4ndig erarbeitet werden kann, was auch geschieht. Dessen ungeachtet spielen die efinierten Priorit\u00e4ten f\u00fcr die im Projekt Austerlitz beteiligten Organisationen eine Schl\u00fcsselrolle.<\/font><\/div>\n<p><font size=\"2\"><br \/><font size=\"4\"><span style=\"font-weight: bold;\">Geschichte<\/span><\/font><br \/><\/font><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><font size=\"2\">Im Sommer des Jahres 1805 sammelte der franz\u00f6zische Kaiser Napoleon seine K\u00fcstenarmee im Lager bei der Stadt Boulogne mit einem einzigen Ziel: an der englischen K\u00fcste auszuschiffen und den Erbfeind definitiv niederzuchlagen. Aber die Engl\u00e4nder verursachten mit ihren diplomatischen Aktivit\u00e4ten und vor allem mit ihrem Geld, dass Russland und \u00d6sterreich die dritte antifranz\u00f6zische Koalition abschlossen. Es traf sich hier der junge und ehrgeizige russische Zar Alexander und der \u00f6sterreichische Kaiser Franz, der trotz der wirtschaftlichen Schwierigkeiten sein Reich in ein weiteres Kriegsabenteuer f\u00fchrte. Napoleon reagierte schnell und seine Armee, jetzt schon unter dem Namen die Gro\u00dfe Armee, nahm den Marsch ostw\u00e4rts auf. Die Franzosen t\u00e4uschten den Feind und schlugen bei Ulm den passiv abwartenden Kern der \u00f6sterreichischen Armee unter der Leitung von General Mack, der einer der eifrigsten Kriegsverfechter war, nieder. Er wartete hier auf die russische Armee unter dem Kommando von General Kutuzov, die sich wirklich \u00fcber Galizien, Schlesien und M\u00e4hren den beiden Armeen n\u00e4herte. Die ver\u00e4nderte Situation nach der Ulmer Niederlage wirkte sich am Fortschreiten der russischen Armee aus. Kutuzov drehte die Marschrichtung bei Braunau um und die Armee wandte sich \u00fcber Sch\u00f6ngrabern, Znojmo (Znaim), Poho&#345;elice und Vy\u0161kov in den Ol\u0161any Lager bei Olomouc (Olm\u00fctz). Die Franzosen unter Kommando vom Prinzen Murat besetzten Wien, verfolgten die Rusen und besetzten den Raum zwischen Brno (Br\u00fcnn) und Vy\u0161kov. Es neigte sich zur entscheidender Schlacht. Durch allm\u00e4hliches Man\u00f6vrieren verteilten sich die Linien beider Armeen zwischen Brno und Slavkov (Austerlitz): die Linie der alliierten Armee von Pozo&#345;ice bis Telnice und der franz\u00f6zischen Armee von Tvaro\u017en\u00e1 bis Sokolnice. Am Morgen den 2. Dezember 1805 standen an den m\u00e4hrischen Feldern 75 000 Franzosen und ihnen gegen\u00fcber 70 000 Russen und 15 000 Soldaten der \u00f6sterreichischen Armee. Den Verlauf der Schlacht, in der Napoleon ruhmreich siegte, beschrieben Zehner der Geschichtsforscher. Bis dahin die blutigste Schlacht wurde zur Quelle vieler Sagen und Legenden. Die bekannteste von ihnen ist die Legende von der roten Austerlitzer Sonne und von den gefallenen Soldaten in \u017dat&#269;any und M&#283;n\u00edn Teichen. 20 000 Gefallene und enormes Leiden der Zivilbev\u00f6lkerung waren die wesentlichen Treibfedern zur Errichtung des Friedensdenkmals (Mohyla m\u00edru) und Entstehung der Piet\u00e4tsakte. <\/font><\/div>\n<p><font size=\"2\"><br \/><font size=\"4\"><span style=\"font-weight: bold;\">Napoleonische Tradition<\/span><\/font><br \/><\/font><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><font size=\"2\">Diese Schlacht dr\u00fcckte sich auf die Dauer ins Bewusstsein der hiesigen Bev\u00f6lkerung und wurde zum Bestandteil der Folklore und des Bewusstseins der \u00f6rtlichen Einwohner. Die eigentliche Schlacht und die mit ihr zusammennh\u00e4ngenden Ereignisse wurden zum Fundament der sp\u00e4teren \u00f6rtlichen napoleonischen Tradition. Die Nutzung dieses Begriffs fang im Zusammenhang mit dem hundertj\u00e4hrigen Jahrestag der Schlacht im Jahr 1905 an und kulminierte in der Zwischenkriegszeit, vor allem durch den Einfluss der Enthusiasten, die sich rund um die Person des katholischen Priesters und Mittelschullehrers, des Herrn Alois Slov\u00e1k (1859-1930) aus Brno, konzentrierten. In der Zeit gingen auf dem Gebiet der Region um das Schlachtfeld viele Aktivit\u00e4ten vor, die auf Gedenkveranstaltungen und die Befestigung des Bewusstseins der Zusammengeh\u00f6rigkeit mit einem der ber\u00fchmtesten Schlachtfelder des europ\u00e4ischen Kontinents gerichtet waren. Es entwickelten sich hier die T\u00e4tigkeiten einer ganzen Reihe der Vereine, es wurden Piet\u00e4tsakte wie auch gesellschaftliche Veranstaltungen organisiert, es verliefen die ersten Versuche um die Schlachtrekonstruktion. In dieser Zeit entstanden fast alle bedeutenden Bauten (das Friedensdenkmal wurde fertiggemacht, das Gedenkmal auf dem \u017dur\u00e1&#328; wurde gebaut), die Massengr\u00e4ber wurden bezeichnet und die Anh\u00f6he \u017dur\u00e1&#328;, der Posten des Napoleons Kommandostandorts, wurde zum exterritorialem Gebiet der Franz\u00f6sichen Republik u. \u00e4. All das schuf an diesem Ort eine interessante Atmosph\u00e4re f\u00fcr die anfangende Touristik und trug gleichzeitig, bei der Einhaltung des Piet\u00e4tscharakters dieses Orts, bedeutend zur Entwicklung der Region bei. Leider wurde diese g\u00fcnstige Entwicklung durch die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs und der folgenden vierzig Jahre des Kommunismus untergebrochen. Erst in der Zeit der sechziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts begann man an diese Tradition allm\u00e4hlich anzukn\u00fcpfen, vor allem dank einigen hiesigen Enthusiasten. Die vollst\u00e4ndige Freimachung kam erst nach dem Sturz von Kommunismus im Jahr 1989. Im Zeitraum bis zum Jahr 1998, in dem die Vertreter der Gemeinde Tvaro\u017en\u00e1 bei Brno, der Napoleonischen Union der Tschechischen Republik \u2013 der gegenw\u00e4rtigen C.E.N.S. (Central European Napoleonic Society), der Davay Communications s.r.o. und der Stadt Austerlitz bei Brno (seit dem Jahr 2001) die Zusammenarbeit vereinbarten, waren diese Aktivit\u00e4ten dennoch verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig unkoordiniert, voll der engen und lokalen Interessen, mit niedrigem Beitrag f\u00fcr die Region. Zuallerletzt entstand das Projekt Austerlitz 2005. Das koordiniert seine T\u00e4tigkeit eng mit der gemeinn\u00fctzigen Gesellschaft Mohyla m\u00edru &#8211; Austerlitz, in der 24 Gemeinden aus der Region des Austerlitzer Schlachtfelds vereint sind. Die oben angef\u00fchrten Subjekte vereinbarten die Zusammenarbeit bis zum Jahr 2005, in dem der zweihundertj\u00e4hrige Jahrestag dieses historischen Ereignisses gefeiert wird.<\/font><\/div>\n<p><font size=\"2\"><br \/><font size=\"4\"><span style=\"font-weight: bold;\">Projektziele<\/span><\/font><br \/><\/font><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><font size=\"2\">Die Aktivit\u00e4ten auf dem Austerlitzer Schlachtfeld sind nicht irgendeine Verherrlichung des Militarismus oder der Kriege. Im Gegenteil sind sie eine nachhaltige Erinnerung an die Grundwerte des Lebens an der Stelle der erbitterten K\u00e4mpfe vor dem Hintergrund der malerischen m\u00e4hrischen Landschaft, sie werben f\u00fcr das Kennenlernen der europ\u00e4ischen Geschichte und ihrer engen Veflechtung mit unserem Land. Alle Ziele des Projekts sind ein Impuls und Inspiration f\u00fcr die Veranstaltung einer Reihe gesellschaftlicher, kultureller, sportlicher und anderer Aktivit\u00e4ten, die f\u00fcr das Angebot im Bereich der &quot;Industrie&quot; des Reiseverkehrs pr\u00e4destiniert sind. Die Autoren des Projekts setzten sich als Ziele vor allem folgendes:<\/font><\/div>\n<p><font size=\"2\"><br \/><\/font><\/p>\n<ul>\n<li><font size=\"2\">Diesen Teils der Geschichte der breiten \u00d6ffentlichkeit auf einer interessanten und f\u00fcr die Zuschauer attraktiven Weise anzun\u00e4hern. <\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\">Das Bewusstsein der historischen Zusammengeh\u00f6rigkeit unseres Landes und unserer Region mit der westeurop\u00e4ischen historischen Entwicklung im Prozess des sich integrierenden Europas zu unterst\u00fctzen.<\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\">Der tieferen Erkenntnis der Geschichte und Kultur mit Hilfe der thematischen Vortr\u00e4ge und Seminare nachzuhelfen.<\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\">Durch eigene T\u00e4tigkeit solche Aktivit\u00e4ten zu schaffen, die das Interesse der inl\u00e4ndischen und ausl\u00e4ndischen Touristen anziehen und dadurch zur allgemeinen Unterst\u00fctzung des Touristenverkehrs in dieser Region beizutragen. <\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\">Alle T\u00e4tigkeiten zu unterst\u00fctzen und propagieren, die die Entfaltung der Region unter Einhaltung ihrer historischen und kulturellen Einmaligkeit bezwecken.<\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\">Gemeinsames Treffen und Kennenlernen der Geschichtsforscher wie auch der Interessenten aus dem ganzen Europa, die sich mit diesem Zeitraum und dieser Region besch\u00e4ftigen, zu erm\u00f6glichen und dadurch zur Entstehung eines breiteren Bewusssseins der Fach\u00f6ffentlichkeit \u00fcber diese Region beizutragen.<\/font><\/li>\n<\/ul>\n<p><font size=\"2\"><br \/><\/font><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><font size=\"2\">Einen Teil dieser Aktivit\u00e4ten gedeiht es bereits zu verwirklichen. Das Friedensdenkmal wurde zum Symbol des Kreises Brno-Umgebung und das Schlachfelds ist eine der Priorit\u00e4ten der neu gebildeten S\u00fcdm\u00e4hrischen Region. Die Gemeinden aus dem Austerlitzer Schlachtfeld wurden im Rahmen des Kreises bei der Aufarbeitung der neuen wie auch der novellierten Gebietspl\u00e4ne prioritisiert. Die Lage auf dem Austerlitzer Schlachtfeld erm\u00f6glichte ihnen, eine Reihe n\u00fctzlicher Kontakte zu Gunsten des kulturellen Geschehens in den Gemeinden wie auch des Aufbaus eigener als auch gemeinsamer Infrastruktur anzukn\u00fcpfen. Es entstanden neue Arbeitspl\u00e4tze in der Gastwirtschaft, Unterkunft, Fertigung der Souvenire und in anderen T\u00e4tigkeiten. Als Muster kann man eine \u00e4hnliche Situation am vergleichbaren Schlachtfeld am Waterloo Schlachtfeld in Belgien nehmen. Die \u00f6rtliche Region wird j\u00e4hrlich von 3 Millionen Touristen besucht, das Schlachtfeld vergleichbarer Bedeutung bei Austerlitz von nur rund 300 Tausend. Das Hauptziel der beteiligten Institutionen ist es, diese Situation zu \u00e4ndern und mindestens den Waterloo Bedingungen n\u00e4herzubringen. <\/font><\/div>\n<p><font size=\"2\"><br \/><font size=\"4\" style=\"font-weight: bold;\">Mittel:<\/font><br \/><\/font><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><font size=\"2\">Organisationen, die ins Projekt eingeschaltet sind, gestalten mit ihrer T\u00e4tigkeit die Bedingungen f\u00fcr ein breites Spektrum des kulturell-gesellschaftlichen Lebens im Rahmen der Region. Die Tragebene ist das Bestreben, in der gegenw\u00e4rtigen Gestaltung der strukturierten b\u00fcrgerlichen Gesellschaft an die vorkriegszeitliche Idee der napoleonischen Tradition anzukn\u00fcpfen. Aus diesem Grund nehmen sich die Autoren die Entwicklung in mehreren Basisteilen vor.<\/font><\/div>\n<p><font size=\"2\"><\/font><\/p>\n<ol>\n<li><font size=\"2\">Im milit\u00e4risch-historischen Bereich<\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\">Im wissenschaftlich-historischen Bereich <\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\">Im kulturell-gesellschaftlichen Bereich<\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\">Im geistlichen Bereich<\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\">Im Bereich der regionalen Zusammenarbeit<\/font><\/li>\n<\/ol>\n<p><font size=\"2\"><font size=\"4\" style=\"font-weight: bold;\"><br \/>1. Milit\u00e4risch-historischer Bereich<\/font><br \/><span style=\"font-weight: bold;\"><br \/>Gedenkakte und Rekonstruktion der Drei-Kaiser-Schlacht<\/span><br \/><\/font><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><font size=\"2\">Die erste und fundamentale T\u00e4tigkeit des Projekts ist die Organisation und Absicherung der Gedenk- und Piet\u00e4tsveranstaltungen an den Tagen des Schlachtjahrestags. Sie spielen sich im ungef\u00e4hr dreit\u00e4gigen Block der aufeinander anschlie\u00dfenden Teilveranstaltungen ab, die ihren H\u00f6hepunkt mit der eigentlichen Rekonstruktion der Schlachtteile und einen Tag danach mit dem Piet\u00e4tsakt im Friedensdenkmal erreichen. An der Organisation einzelner Teilveranstaltungen beteiligen sich im Rahmen des Projekts mehrere Subjekte. Der Erste Block geht an einem Tag (beziehungsweise mehreren Tagen) vor der eigentlichen Rekonstruktion vor. Er ist vor allem den Piet\u00e4tsveranstaltungen bei den Massengr\u00e4bern der gefallenen Soldaten unter Mitwirkung eines Teils der uniformierten Einheiten und der politischen und gesellschaftlichen Repr\u00e4sentation der Region gewidmet. Dazu geh\u00f6ren vor allem die Piet\u00e4tsveranstaltungen auf dem Friedhof in \u0160lapanice oder bei den Massengr\u00e4bern in K&#345;enovice. Die Ereignisse kurz vor der Schlacht, als die franz\u00f6zische Armee den Brand stiftete und die Gemeinde Ji&#345;\u00edkovice schlechthin niederbrannte, werden durch die sogenannten Ji&#345;\u00edkovice Br\u00e4nde auf dem H\u00fcgel \u017dur\u00e1&#328; erinnert. Im Falle der Gedenkveranstaltungen an die runden und halbrunden Jahrestage sind diese Aktionen noch um Werbem\u00e4rsche und Rekonstruktionen der Kleinzusammenst\u00f6\u00dfe in den umliegenden St\u00e4dten und D\u00f6rfern erg\u00e4nzt. Diese Veranstaltungen werden in den meisten F\u00e4llen am Abend abgehalten, so dass das Winterwetter, die K\u00e4lte und Dunkelheit die Piet\u00e4t der Weile erh\u00f6hen. <\/font><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><font size=\"2\"><br \/>Der zweite Block wird immer auf die eigentliche Schlachtrekonstruktion und alles, was damit verbunden ist, gerichtet. F\u00fcr die Besucher ist ein Feldlager vorbereitet, die uniformierten Enthusiasten aus dem ganzen Europa pr\u00e4sentieren die Resultate ihres ganzj\u00e4hrigen Bestrebens in der Vorbereitung der Uniformen und Waffen wie auch der eigentlichen Abrichtung. Mit alldem k\u00f6nnen sich die ankommenden wie auch die anreisenden Zuschauer bekanntmachen. Sehr wichtig sind auch Treffen der Vereine der milit\u00e4rischen Geschichte, der Erfahrungsaustausch, das Ankn\u00fcpfen der Milit\u00e4rfreundschaften oder Begegnen alter Freunde aus verschiedenen Teilen Europas. Die Kontinuit\u00e4t des europ\u00e4ischen Raums beweist auch die Tatsache, dass dabei die urspr\u00fcngliche Nationalit\u00e4t des historischen Soldaten gar keine Rolle spielt. Es ist ganz \u00fcblich den Tschechen in der franz\u00f6zischen, den Russen in der \u00f6sterreichischen oder den Franzosen in der russischen Uniform zu treffen. Und nicht nur, dass er diese Uniform anhat, er ordnet sich den Befehlen in der franz\u00f6zischen, deutschen oder russischen Sprache unter, als ob sie seine Muttersprache w\u00e4re. Mit einem tiefen Interesse erlernt er nicht nur die Geschichte seines Landes, aber auch des ganzen europ\u00e4ischen Raums, der historisch immer verflochten war. Diese Atmosp\u00e4re \u00fcbertr\u00e4gt sich nat\u00fcrlich auch an die anwesenden Zuschauer, die im manchmal frostigen andersmal winterlich nassen Wetter ein Babylon aller m\u00f6glichen europ\u00e4ischen Sprachen h\u00f6ren, den Rauch der brennenden Br\u00e4nde und den Geruch offen eingestallten Pferde riechen oder den Gesang Milit\u00e4rlieder h\u00f6ren. Mit der sich n\u00e4hernden Stunde des Rekonstruktionbeginns w\u00e4chst eine m\u00e4\u00dfige Spannung als auch zwischen den Zuschauern so auch zwischen den beteiligten Einheiten. Zumeist um ein Uhr Nachmitags wird durch Kanonensch\u00fcsse die gr\u00f6\u00dfte regelm\u00e4\u00dfig veranstaltete Rekonstruktion der Schlacht der napoleonischen Kriege auf der Welt er\u00f6ffnet. An die 1 000 uniformierten Enthusiasten und mehr als 40 Kanonen schie\u00dfen in ungef\u00e4hr zwei Stunden rund 500 kg Schie\u00dfpulver aus. Unter Teilnahme von mehr als 10 000 Zuschauer, Vertreter der politischen Repr\u00e4sentation der Tschechischen Republik und Botschafter (oder ihrer Vertreter) der historisch beteiligten L\u00e4nder wird auf dem Schlachtfeld das K\u00f6nnen der Soldaten der napoleonischen \u00c4ra vorgef\u00fchrt. Erst beim Erleben der feuernden Infanterietruppen oder der wiederholten Artilleriesalven vergegenw\u00e4rtigt sich mancher Zuschauer die Grausen der 200 Jahre alten Kriege und wird zugleich durch die Autentizit\u00e4t des Orts angesprochen, weil die Schlacht auf dem selben Feld verl\u00e4uft, wo unsere Vorv\u00e4ter vor fast 200 Jahren starben. <\/font><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><font size=\"2\"><br \/>Nach der Beendigung der Schlachtauff\u00fchrung verlagern sich die Einheiten in die historische Stadt Austerlitz. Hier endet das Samstagsprogramm mit der feierlichen Einfahrt von Kaiser Napoleon in die Stadt, dem Zug der historischen Einheiten durch die Stadt und der Feier auf dem Schloss, das fr\u00fcher dem Kaunitzer Haus geh\u00f6rte. Der ganze Tag wird mit einem Feuerwerk beendet.<\/font><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><font size=\"2\"><br \/>Der dritte Block geh\u00f6rt dem Piet\u00e4tsakt in der Kapelle im Friedensdenkmal an der Pratec Anh\u00f6he. Hier, am Ort der blutigsten K\u00e4mpfe der ganzen Schlacht, wird durch eine Schweigeminute und ein kurzes Gebet dem Andenken der mehr als 20 000 Gefallenen die Ehre erwiesen. <\/font><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><font size=\"2\"><br \/>Es werden Werbeauff\u00fchrungen von den Soldaten in historischen Uniformen auch im Verlauf des Jahres veranstaltet. Zu Anl\u00e4ssen geh\u00f6ren zum Beispiel Napoleonische Tage in Austerlitz, Enth\u00fcllungen der Denkm\u00e4ler, Jahrestage der Gemeinden und Besuche vieler Touristengruppen.<\/font><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><font size=\"2\"><br \/>Das Schlachtfeld mit der Fl\u00e4che von 120 km<sup>2<\/sup> ist durch die Bekanntmachung des Kulturministeriums gesch\u00fctzt. Ein Teil der \u017dur\u00e1&#328; Anh\u00f6he ist ein franz\u00f6zisches exterritoriales Gebiet. Es kommen hierher Tausende Touristen aus der ganzen Welt. Sie lernen bekannte und weniger bekannte Orte kennen, die im Jahr 1805 mit Blut besprengt waren. <\/font><\/div>\n<p><font size=\"2\"><br \/><span style=\"font-weight: bold;\">Hauptpunkte des Programms der C.E.N.S. Veranstaltungen f\u00fcr die Jahre 2004 und 2005:<\/span><br \/><\/font><\/p>\n<ul>\n<li><font size=\"2\">16.-18. April 2004: Eine gemeinsame \u00dcbung der C.E.N.S. Mitgliedseinheiten und ihrer G\u00e4ste in Buchlovice.<\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\">9.-11. Juli 2004: Eine Gedenkveranstaltung gelegentlich des 195. Jahrestags der Schlacht bei Znojmo (Znaim), eine Schlachtauff\u00fchrung in Dobsice und begleitende Veranstaltungen.<\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\">13.-15. August 2004: Napoleonische Tage in Austerlitz bei Brno, 235. Jahrestag des Geburts von Kaiser Napoleon.<\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\">26.-28. November 2004: Eine Gedenkveranstaltung gelegentlich des 199. Jahrestags der Schlacht bei Austerlitz, Generalprobe des zweihundertj\u00e4hrigen Jahrestags, eine traditionelle Schlachtauff\u00fchrung unter Santon und begleitende Veranstaltungen.<\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\">4.-5. Dezember 2004: Eine Gedenkveranstaltung gelegentlich des 200. Jahrestags der \u00dcbergabe der Adler der Armee in Paris \u2013 eine Werbeaktion f\u00fcr die eingeladenen Reenactement-Einheiten \u2013 Mitglieder der vorderen europ\u00e4ischen Assoziationen.<\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\">April 2005: Eine gemeinsame \u00fcbung der C.E.N.S. Einheiten in Buchlovice <\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\">August 2005: Napoleonische Tage in Austerlitz bei Brno, 236. Jahrestag des Geburts von Kaiser Napoleon.<\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\">September 2005: Eine Fahrt des Werbezugs von Austerlitz bei Brno nach Paris und zur\u00fcck, eine Programmpr\u00e4sentation des zweihundertj\u00e4hrigen Jahrestags der Schlacht bei Austerlitz in Leipzig, Paris, Strasbourg, Ulm (M\u00fcnchen), Wien und Brno.<\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\">November-Dezember 2005: 200. Jahrestag der Schlacht bei Austerlitz, reiches Programm, eine Generalschlacht unter der Anwesenheit Tausender Mitglieder der Reenactement-Einheiten aus dem ganzen Europa.<\/font><\/li>\n<\/ul>\n<p><font size=\"2\"><br \/><font size=\"4\"><span style=\"font-weight: bold;\">2. Wissenschaftlich-historischer Bereich<\/span><\/font><br \/><span style=\"font-weight: bold;\"><br \/>Veranstaltung der Seminare und Symposien<\/span><br \/><\/font><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><font size=\"2\">Der wissenschaftliche Rat des Projekts setzte sich als Ziel vor, die Aktivit\u00e4ten der Geschichtsforscher in der Region zu unterst\u00fctzen, so dass das Thema der Schlacht und der ganzen Situation am Anfang des 19. Jahrhunderts zu einem der Punkte der breiteren historischen Diskussion und gleichzeitig zum Bindeglied der Arbeit der wissenschaftlichen und p\u00e4dagogischen Institutionen im Rahmen der Region Brno wird. Brno als ein der Bildungszentren in der Tschechischen Republik und ein Sitz einer Reihe der Hochschulen und Universit\u00e4ten hat alle Voraussetzungen auch ein Zentrum des Kennenlernens dieses Zeitraums im Rahmen des sich integrierenden Europas zu sein und auf dieser Weise mit seinem Werk zu M\u00f6glichkeiten der allgemeinen Erkennung der europ\u00e4ischen historischen Zusammengeh\u00f6rigkeit beizutragen. Die gemeinsame Arbeit der profesionellen Geschichtsforscher mit den Amateur-enthusiasten und den \u00f6rtlichen Selbstverwaltungen, die das gegenw\u00e4rtige Leben in der Region repr\u00e4sentieren, kann eine Atmosp\u00e4re bilden, die unter anderem auch das Bewusstsein der historischen Einmaligkeit des ganzen Raums unterst\u00fctzen wird. Das kann einer der Impulse sein, die im Endeffekt zur Entwicklung der Gemeinden im Rahmen des Austerlitzer Schlachtfelds f\u00fchren werden. Die bereits abgehaltenen Veranstaltungen und auch der Plan bis zum Jahr 2005 belegen, dass sich alle Beteiligten dieser M\u00f6glichkeit bewusst sind.<\/font><\/div>\n<p><font size=\"2\"><br \/><span style=\"font-weight: bold;\">Bis zum heutigen Tag verliefen folgende Konferenzen:<\/span><\/p>\n<p><\/font><\/p>\n<div style=\"margin-left: 40px;\"><font size=\"2\" style=\"font-weight: bold;\">Jahr 2003<\/font><\/p>\n<p><font size=\"2\" style=\"font-style: italic;\"><span style=\"font-weight: bold;\">Cambaceres und Code civil<\/span><\/font><\/div>\n<div style=\"text-align: justify; margin-left: 40px;\"><font size=\"2\">Ein Seminar f\u00fcr die P\u00e4dagogen und Studenten der Jura veranstaltet in der Zusammenarbeit mit dem Centrum pro c\u00edrkevn\u00ed d&#283;jiny &#268;esk\u00e9 biskupsk\u00e9 konference (Zentrum f\u00fcr die Kirchengeschichte der tschechischen Bischofskonferenz) in Vranov bei Brno und mit der Rechtsfakult\u00e4t der Masaryks Universit\u00e4t in Brno. In der Zusammenarbeit mit der Rechtsfakult\u00e4t der Palacky Universit\u00e4t in Olomouc (Olm\u00fctz) wurde ein Sammelbuch \u201eDie ausgew\u00e4hlten Rechtsaspekte der Franz\u00f6sischen Revolution und des Kaisertums\u201c mit 197 Seiten im Verlag Moneta F-M im Jahr 2003 ver\u00f6ffentlicht (ISBN 80-86731-00-6).<\/font><\/div>\n<div style=\"margin-left: 40px;\"><font size=\"2\" style=\"font-style: italic;\"><span style=\"font-weight: bold;\">Konferenz \u201eDie europ\u00e4ische Allianz des 18. Jahrhunderts \u2013 die Allianz Europas um das Imperium des Gro\u00dfen Volkes. Die Austerlitzer Schlacht und ihr Hintergrund\u201c<\/span><\/font><\/div>\n<div style=\"text-align: justify; margin-left: 40px;\"><font size=\"2\">An der zwit\u00e4gigen Konferenz am Schloss in Austerlitz bei Brno beteiligten sich die Geschichtsforscher aus der Tschechischen Republik, dem Russland (Herr Oleg Sokolov) und Frankreich (Herr Robert Ouvrard). Die Konferenz umfasste thematisch die Bildung der 3. antifranz\u00f6zischen Koalition und den Blick an die milit\u00e4rischen und gesellschaftlichen Aspekte des Austerlitzer Feldzugs und der Schlacht selbst.<\/font><\/div>\n<div style=\"margin-left: 40px;\"><font size=\"2\" style=\"font-style: italic;\"><span style=\"font-weight: bold;\">Konferenz \u201eWissenschaft, P\u00e4dagogik, Kunst und Religion w\u00e4hrend der Franz\u00f6sischen Revolution\u201c <\/span><\/font><\/div>\n<div style=\"text-align: justify; margin-left: 40px;\"><font size=\"2\">Sie wurde an der P\u00e4dagogischen Fakult\u00e4t der Masaryks Universit\u00e4t in Brno am 14. Dezember 2003 gehalten. Die Studien sind am Server zur Verf\u00fcgung, je nach den Mitteln werden sie entweder im 20. Jubil\u00e4umsnummer des Sammelbuchs der Arbeiten der P\u00e4dagogischen Fakult\u00e4t der Masaryks Universit\u00e4t Brno oder als ein eigenst\u00e4ndiges Sammelbuch f\u00fcr die P\u00e4dagogen ver\u00f6ffentlicht.<\/font><\/div>\n<p><font size=\"2\"><\/p>\n<p>F\u00fcr die Jahre 2004 und 2005 bereiten wir vor:<br \/><\/font><\/p>\n<ul>\n<li><font size=\"2\">Am 21.-22. April 2005 wird der Historische Institut der Philosophischen Fakult\u00e4t der Masaryks Universit\u00e4t, der M\u00e4hrischen Stiftungsfonds und das Museum des Brno Gebiets die Konferenz \u201eDie napoleonischen Kriege und das historische Ged\u00e4chtniss\u201c veranstalten.<\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\">Im Juni 2005 wird der Lehrstuhl der Staatsgeschichte und des Staatsrechts der Rechtsfakult\u00e4t der Masaryks Universit\u00e4t die Konferenz \u201eDas Recht und der Staat am Anfang des 19. Jahrhunderts\u201c veranstalten.<\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\">Am 26.-28. September 2005 wird ein 5. internationaler napoleonischer Kongress \u201eEuropa 1805\u201c unter der Schirmherrschaft der Gesellschaft Mohyla m\u00edru \u2013 Austerlitz o. p. s., der philosophischen Fakult\u00e4t und der Rechtsfakult\u00e4t der Masaryks Universit\u00e4t, der Tschechoslovakischen napoleonischen Gesellschaft und des M\u00e4hrischen Stiftungsfonds gehalten.<\/font><\/li>\n<\/ul>\n<p><font size=\"2\"><br \/><font size=\"4\"><span style=\"font-weight: bold;\">Betrieb des Informationsservers austerlitz.org<\/span><\/font><br \/><\/font><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><font size=\"2\">An diese T\u00e4tigkeit kn\u00fcpft auch die Arbeit des Informationsservers Austerlitz 2005 an. Im Jahr 2002 regte das Projekt die Entstehung einer umfangreichen Gruppe der Enthusiasten und der Fachleute an, die den Umbau des bestehenden Informationservers aufnahm. Das Ziel ist es, der Fach- und Laiene\u00f6ffentlichkeit, den Schulen und weiteren Institutionen den Zugang zu qualitativen historischen Unterlagen zu erm\u00f6glichen, die im Rahmen der wissenschaftlichen Arbeit des ganzen Projekts entstehen und zugleich ein breites Fachhinterland f\u00fcr die eigene T\u00e4tigkeit zu bilden. Als Resultat sollte ein modernes Medium entstehen, das eine Informationsquelle f\u00fcr jeden Nutzer ist. Die Gestalter setzten sich als Ziel die Bildung eines Spitzeninformationsservers vor, der mit den \u00e4hnlichen ausl\u00e4ndischen Servern vergleichbar ist und der zugleich ein Ort der Diskussion und der Erkenntnisse f\u00fcr alle ist, die von der Zeit vor 200 Jahren auf irgendeiner Weise sich angesprochen f\u00fchlen oder die das Interesse haben, die Region des Austerlitzer Schlachtfelds zu besichtigen.<\/font><\/div>\n<p><font size=\"2\"><br \/><font size=\"4\"><span style=\"font-weight: bold;\">3. Kulturell-gesellschaftlicher Bereich<\/span><\/font><br \/><\/font><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><font size=\"2\">Die abgehaltenen Veranstaltungen und das eigentliche Schlachtthema bieten eine Gelegenheit dar, eine Reihe derkulturell-gesellschaftlicher Aktivit\u00e4ten zu organisieren, die entweder selbstst\u00e4ndig sind oder an die anderen T\u00e4tigkeiten im Rahmen des Projekts ankn\u00fcpfen. In diesem Jahr entstand z.B. die Tradition der Mitveranstaltung des Golftourniers in Austerlitz oder der regelm\u00e4\u00dfigen Teilnahme des Projekts an Napoleonischen Tagen, die in Austerlitz anl\u00e4sslich des Geburts von Kaiser Napoleon abgehalten werden. <\/font><\/div>\n<p><font size=\"2\"><br \/><font size=\"4\"><span style=\"font-weight: bold;\">4. Geistlicher Bereich<\/span><\/font><br \/><\/font><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><font size=\"2\">Die Autoren sind sich der riesigen Reichweite des Ereignisses an das geistliche Leben der ganzen Region bewusst. Zehner der Massengr\u00e4ber und ungeheures Leiden der Menschen verschiedener Glauben tragen in sich eine tiefe geistliche Botschaft, die als einer der ersten am Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts der Anreger der Friedensdenkmalsidee Herr Alois Slov\u00e1k ergriff. Die Tradition dieser Schlacht ist tief auch im Leben der Einwohner des hiesigen Schlachtfelds eingewurzelt, sei es in den Legenden oder im einfachen Einsehen und Gebet. Auch deshalb wird allj\u00e4hrlich eine kurze Messe in der Kapelle im Friedensdenkmal zelebriert, bei der die gefundenen sterblichen \u00dcberreste der Gefallenen ins Beinhaus piet\u00e4tvoll beigesetzt werden. Im Verlauf der Gedenkveranstaltungen werden milit\u00e4rische Feldmessen gelesen, die mit dem feierlichen \u00f6kumenischen Gottesdienst f\u00fcr die in dieser Schlacht Gefallenen beendet werden. Zum Zeichen des Abschlusses der K\u00e4mpfe werden Kirchenglocken in allen beteiligten Gemeinden klingeln. Am Austerlitzer Schlachtfeld sto\u00df sich im Jahr 1805 die franz\u00f6zische Armee, die die entstehende Welt der modernen westlichen Gesellschaft repr\u00e4sentierte mit den Armeen der \u00f6sterreichischen katholischen habsburgischen mitteleurop\u00e4ischen Monarchie und des orthodoxen Russlands zusammen. Die Franz\u00f6zische Republik, geboren aus der dramatischen und au\u00dferordentlich schmerzhaften Erfahrung des B\u00fcrgerkrieges und des Kampfs mit den Koalitionen der traditionellen europ\u00e4ischen Monarchien, verankerte definitiv ihren Laiencharakter in der Verfassung vom 27. Oktober 1946. Unvernachl\u00e4ssigbare Komponente des geistlichen Teils des Projekts sollte deshalb auch das Suchen der Ber\u00fchrungen und des gegenseitigen Einsehens der Wurzeln und Ideen der modernen s\u00e4kularen Gesellschaft und des Christentums sein. <\/font><\/div>\n<p><font size=\"2\"><br \/><font size=\"4\"><span style=\"font-weight: bold;\">5. Regionale Zusammenarbeit<\/span><\/font><br \/><\/font><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><font size=\"2\">Das Projekt erstrebt Kontakte mit \u00e4hnlichen Institutionen im Ausland anzubahnen, um die langfristige Zusammenarbeit und den Austausch der Erfahrungen und Kenntnissse mit dem Ziel der Gesamtaktivierung der ganzen Infrastruktur, der Dienstleistungen und der Unternehmung unter Einbeziehung des ganzen Schlachfelds und der umliegenden Gemeinden und St\u00e4dte zu entwickeln. Ein weiterer bedeutender Teil ist die Vorbereitung der Nutzung der EU Strukturfonds im Rahmen der gemeinsamen Projekte oder der Beteiligung an Projekten. Im diesem Prozess sind neben den regionalen Selbstverwaltungen auch andere Institutionen eingeschaltet, so dass diese T\u00e4tigkeit kontinuierlich an die vorangehenden Aktivit\u00e4ten ankn\u00fcpft und die gesamten Schritte der beteiligten Institutionen im praktischen Leben der Einwohner der Region auf einer nat\u00fcrlichen Weise abgeschlossen sind.<\/font><\/div>\n<p><font size=\"2\"><br \/><font size=\"4\" style=\"font-weight: bold;\">Mitwirkende Subjekte<\/font><br \/>Das Projekt Austerlitz gewann in der Zeit seiner Wirkung einen guten Namen in vielen Bereichen des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens im Insland wie auch im Ausland. Neben seinen Stiftern beteiligt sich am Projekt Austerlitz oder einem seiner Teile auch:<br \/><\/font><\/p>\n<ul>\n<li><font size=\"2\">Centrum pro c\u00edrkevn\u00ed d&#283;jiny &#268;esk\u00e9 biskupsk\u00e9 konference <span style=\"font-style: italic;\">(Zentrum f\u00fcr die Kirchen-geschichte der tschechischen Bischofskonferenz)<\/span> in Vranov bei Brno<\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\">Central European Napoleonic Society &#8211; C.E.N.S.<\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\">Tschechoslovakische napoleonische Gesellschaft<\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\">Masaryk Universit\u00e4t Brno<\/font><\/li>\n<\/ul>\n<p><font size=\"2\"><br \/><\/font><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><font size=\"2\">Mit dem Projekt arbeitet eine Reihe der Industrie- wie auch Handelsgesellschaften besonders im Bereich der Finanzierung konkreter Veranstaltungen oder T\u00e4tigkeiten zusammen. Es ist zum Beispiel:<\/font><\/div>\n<ul>\n<li><font size=\"2\">&#268;eskomoravsk\u00fd cement, a.s.<\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\">BC Logia a.s.<\/font><\/li>\n<\/ul>\n<p><font size=\"2\">Der traditionelle Medialpartner ist &#268;esk\u00e1 televize (das Tschechische Fernsehen). <\/p>\n<p><font size=\"4\"><span style=\"font-weight: bold;\">Termine der Rekonstruktion der Drei-Kaiser-Schlacht<\/span><\/font><br \/>Name Termin Anmerkung<br \/><\/font><\/p>\n<ul>\n<li><font size=\"2\">197. JAHRESTAG DER DREI-KAISER-SCHLACHT IM JAHR 2002 29. 11.-1. 12. 2002 <\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\">198. JAHRESTAG DER DREI-KAISER-SCHLACHT IM JAHR 2003 28.-30. 11. 2003 <\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\">199. JAHRESTAG DER DREI-KAISER-SCHLACHT IM JAHR 2004 26.-28. 11. 2004<br \/>Gedenkveranstaltungen des Jahres 2004 als eine Generalprobe des Jubil\u00e4umsjahrestags im n\u00e4chsten Jahr.<\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\">200. JUBIL\u00c4UMSJAHRESTAG DER DREI-KAISER-SCHLACHT IM JAHR 2005 2.-4. 12. 2005<br \/>Im Jahr 2005 wird eine monumentale Gedenk-veranstaltung zum 200. Jubil\u00e4umsjahrestag der Schlacht bei Austerlitz statfinden, an der sich Tausende Mitglieder der Klubs und Vereine der milit\u00e4rischen Geschichte aus dem ganzen Europa beteiligen werden.<\/font><\/li>\n<\/ul>\n<p><font size=\"4\" style=\"font-weight: bold;\">Veranstaltung Austerlitz 2005<\/font><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><font size=\"2\">Der H\u00f6hepunkt der ersten Jahre der T\u00e4tigkeit des Projekts Austerlitz 2005 wird der zweihundertj\u00e4hrige Jahrestag der Schlacht bei Austerlit sein. Bei diesem Anlass m\u00f6chten die Organisatoren die Jahre der Erfahrungen zur Geltung bringen und eine Zusammenfassung der Aktionen im Vergleich zu den vergangenen Jahren im mehrfach gr\u00f6\u00dferen Ausma\u00df veranstalten. Schon heute fragen Reihen der Reiseagenturen, viele historische Vereine aber auch Vertretungen verschiedener L\u00e4nder nach. Die Organisatoren sch\u00e4tzen ein, dass in diesem Zeitraum die Region des Austerlitzer Schlachtfelds an 10.000 Zuschauer und einige Tausende eigentlicher Teilnehmer der Veranstaltung besichtigen werden. Es wird vorausgesetzt, dass diese Veranstaltung in mehreren Ebenen verlaufen wird:<\/font><\/div>\n<p><font size=\"2\"><\/font><\/p>\n<ol>\n<li><font size=\"2\">Die wissenschaftlich-fachliche Ebene: Im Rahmen des Projekts Austerlitz 2005 wird durch die wissenschaftlichen Institute und Interessengemeinschaften ein Kongress \u201eEuropa 1805\u201c organisiert, der sich mit dieser Problematik befassen wird. <\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\">Die gesellschaftliche Ebene: In dieser Zeit werden in die Region eine Reihe f\u00fchrender Repr\u00e4sentanten beteiligter L\u00e4nder einschlie\u00dflich der Staatsoberh\u00e4upter oder der Ministerpr\u00e4sidenten zu Besuch kommen.<\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\">Die historisch-milit\u00e4rische Ebene: Es wird die gr\u00f6\u00dfte Rekonstruktion der Schlacht am europ\u00e4ischen Kontinent stattfinden. Die Teilnahme von 3 000 milit\u00e4risch-historischen Enthusiasten aus der ganzen Welt wird erwartet. Im Bestreben, die bedeutenden Akte, die vor 200 Jahren stattfanden, zu rekonstruieren, wird die ganze Veranstaltung an mehreren Stellen erfolgen. Sie wird zun\u00e4chst mit der Ankunft des russischen Zars und des \u00f6sterreichischen Kaisers nach Austerlitz anfangen, danach werden einige lokale Zusammenst\u00f6\u00dfe an authentischen Stellen folgen und der H\u00f6hepunkt wird die Generalschlacht darstellen. Nach ihrer Beendigung folgt die Ankunft Napoleons nach Austerlitz und das Treffen aller drei Kaiser bei der Unterzeichnung des Waffenstillstandabkommens.<\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\">Die geistliche Ebene: Im Verlauf der Veranstaltung werden milit\u00e4rische Feldmessen gelesen, die mit dem feierlichen \u00f6kumenischen Gottesdienst zur Erinnerung an die in dieser Schlacht Gefallenen beendet werden. Zum Zeichen des Abschlusses der K\u00e4mpfe werden Kirchenglocken in allen beteiligten Gemeinden klingeln.<\/font><\/li>\n<\/ol>\n<p><font size=\"2\"><br \/><\/font><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><font size=\"2\">Die ganze Veranstaltung im Jahr 2005 sollte ein eindeutiger Impuls f\u00fcr die Entwicklung der ganzen Region und f\u00fcr die Werbung dieser Region und der ganzen Tschechischen Republik in der Welt sein.<\/font><\/div>\n<p><font size=\"2\"><br \/><font size=\"4\" style=\"font-weight: bold;\">Budget des Projekts Austerlitz 2005<\/font><br \/><\/font><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><font size=\"2\">Das Budget betr\u00e4gt jedes Jahr circa 3 Mill. CZK. Eine Ausnahme wird das Jubil\u00e4umsjahr 2005 sein, f\u00fcr das man mit Kosten in der H\u00f6he von circa 15 Mill. CZK rechnet.<\/font><\/div>\n<p><font size=\"2\"><br \/><span style=\"font-weight: bold;\">Struktur<\/span><br \/><\/font><\/p>\n<ul>\n<li><font size=\"2\">R\u00fcckerstattungen f\u00fcr Klubs der milit\u00e4rischen Geschichte (Reisekosten, Verpflegung, \u00dcbernachtung f\u00fcr ca. 1500 Personen) <span style=\"font-weight: bold;\">1 500 000,- CZK<\/span><\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\">Direkte Kosten der technischen Absicherung der Veranstaltung (die Umz\u00e4unung mit Barrieren, der Trib\u00fcnenbau, die Verkehrsbeschilderung, die Bewachung, der Ordnerdienst, die Munition, das Reinemachen, die Zuschauerbef\u00f6rderung, die Versicherung der Truppen und der Zuschauer) <span style=\"font-weight: bold;\">1 000 000,- CZK<\/span><\/font><\/li>\n<li><font size=\"2\">Werbung (Plakate, Flugbl\u00e4tter, der Internetserver &#8211; ganzj\u00e4hrlich, die Insertion, bezahlte Dienstleistungen u. \u00e4.) <span style=\"font-weight: bold;\">500 000,- CZK<\/span><\/font><\/li>\n<\/ul>\n<p><font size=\"2\">Insgesamt: <span style=\"font-weight: bold;\">3 000 000,- CZK<\/span><\/p>\n<p><font size=\"4\"><span style=\"font-weight: bold;\">Schlussfolgerung<\/span><\/font><br \/><\/font><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><font size=\"2\">Das Projekt Austerlitz 2005 hat den Charakter einer gemeinn\u00fctzigen T\u00e4tigkeit. Die Institutionen wie auch die Einzelwesen, die sich daran beteiligen, tun das aus der \u00dcberzeugung, dass es notwendig ist, alle kurzzeitigen, lokalen oder individuellen Interessen zu \u00fcberwinden und eine dauerhaftere Beziehung und Kooperation zu bilden. Die Region, in der wir leben, verdient es.<\/font><\/div>\n<p><font size=\"2\"><br \/><span style=\"font-weight: bold;\">Kontakt:<\/span><br \/>Projekt Austerlitz 2005<br \/>PO BOX 38<br \/>616 00 BRNO<br \/>Telefon: +420-541 148 144<br \/>Fax: +420-541 148 141<br \/>E-mail: <a href=\"mailto:info@austerlitz2005.com\">info@austerlitz2005.com<\/p>\n<p><\/a>Erarbeiten von: M. Jandora, I. Vystr&#269;il, F. J. Hole&#269;ek, F. Kopeck\u00fd<br \/>Datum: Brno, den 31. Juli 2002, aktualisiert im M\u00e4rz 2003.\u00a8<\/p>\n<p><\/font><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt: Einleitung Geschichte Napoleonische Tradition Projektziele Mittel: 1. Milit\u00e4risch-historischer Bereich Gedenkakte und Rekonstruktion der Drei-Kaiser-Schlacht 2. Wissenschaftlich-historischer Bereich Veranstaltung der Seminare und SymposienBetrieb des Informationsservers austerlitz.org 3. Kulturell-gesellschaftlicher Bereich4. Geistlicher Bereich5. Regionale Zusammenarbeit Mitwirkende Subjekte Termine der Rekonstruktion der Drei-Kaiser-Schlacht Veranstaltung Austerlitz 2005 Budget des Projekts Austerlitz 2005 Struktur Schlussfolgerung Einleitung Das Ziel dieser Unterlage [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[129,1],"tags":[],"class_list":["post-164","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-nezobrazovat-na-homepage","category-aktuality"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.austerlitz.org\/cz\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/164","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.austerlitz.org\/cz\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.austerlitz.org\/cz\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.austerlitz.org\/cz\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.austerlitz.org\/cz\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=164"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.austerlitz.org\/cz\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/164\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17749,"href":"https:\/\/www.austerlitz.org\/cz\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/164\/revisions\/17749"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.austerlitz.org\/cz\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=164"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.austerlitz.org\/cz\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=164"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.austerlitz.org\/cz\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=164"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}